Zur konzeptionellen Fotografie

Wichtige fotografische Themen zeichnen sich dadurch aus, dass man an ihren Objekten nichts verändern kann.  Landschaft oder Architektur  fotografiert man so, wie sie sich dem Fotografen darstellt. Allenfalls findet später noch eine Bearbeitung am PC statt.

In der konzeptionellen Fotografie schafft man sich das zu fotografierende Objekt. Man wird also im Vorfeld bereits kreativ und überlegt sich, welches Werk man wie schaffen will.  Sehr spannend ist meines Erachtens die Kombination von Modelshooting und konzeptioneller Fotografie. Hier können Model und Fotograf eine Idee umsetzen, indem sie gemeinsam Location, Outfit, Styling etc. planen.

Üblicherweise entstehen im Rahmen der Umsetzung einer Idee mehrere vorzeigbare Bilder. Manchmal entsteht mit viel Aufwand aber auch nur ein einziges Bild. 

 

Die Ideen ergeben sich aus vielfältigen Quellen. 

 

Werke aus der Malerei

Hier geht es nicht darum, ein Bild möglichst genau zu kopieren, sondern es auf ganz individuelle Weise zu interpretieren. Welches Bild als Ideengeber fungierte, darf dabei durchaus noch erkennbar sein.  Ein Beispiel ist das Dali-Projekt .

 

Charaktere aus Filmen

Bekannte Charaktere können auf eigene Weise dargestellt werden. Ein Beispiel ist das Projekt "Poison Ivy" aus den Batman Filmen.

 

Gesellschaftliche Gruppen

Siehe das Projekt "Punk isn´t dead!".

 

Kulturelle Stile

Dazu gibt es das Projekt "Steampunk".

 

Die Arbeiten aktueller Fotografen

Christian Tagliavini ist sehr bekannt geworden mit seinem Projekt "Dame di Cartone". Ich habe seine Idee, aus Pappe Kleider zu machen, übernommen aber halt eigene Kreationen geschaffen.

 

Völlig eigene Ideen 

Zum Beispiel unser Projekt "Rote Badewanne"!  Im Nachhinein könnte man die entstandenen Werke sehr gut dem Dadaismus (DADA) zuordnen.